Deutschland führt Razzien mit Hassbotschaften gegen Politiker durch

Deutschland führt Razzien mit Hassbotschaften gegen Politiker durch

BERLIN (AP) – Deutsche Behörden durchsuchten das Land und befragten am Dienstag mehr als 100 Verdächtige im Rahmen einer Untersuchung von Hassbotschaften gegen Politiker im Zusammenhang mit den nationalen Wahlen im vergangenen Jahr, sagten Beamte.

Die Durchsuchungen seien das Ergebnis einer Analyse von mehr als 600 Social-Media-Beiträgen auf strafbare Inhalte, teilten die Staatsanwaltschaft Frankfurt und das Bundeskriminalamt mit. Die Untersuchung basierte auf Gesetzen, die letztes Jahr eingeführt wurden, um die Verleumdung und den Missbrauch von Menschen „im politischen Leben“ auf lokaler, regionaler oder föderaler Ebene streng zu bestrafen.

Es sieht eine Freiheitsstrafe von bis zu drei Jahren für durch die Stellung der Person im öffentlichen Leben motivierte Missbräuche vor, die geeignet sind, „seine öffentliche Arbeit erheblich zu erschweren“.

Die Staatsanwälte nannten die Ziele der Posten, die in den Razzien gipfelten, nicht, sagten aber, die Ermittlungen betrafen Posten gegen Politiker aller Parteien, die derzeit im deutschen Bundestag sitzen, und dass zwei Drittel von ihnen Frauen seien. Er sagte, sie beinhalteten Beschimpfungen gegen national bekannte Politiker sowie gefälschte Zitate, die anscheinend darauf abzielten, ihre Ziele zu diskreditieren.

Das Parlament wurde Ende September gewählt.

Das Urteil vom Dienstag „zeigt deutlich das Ausmaß von Beleidigungen, Verleumdungen und Drohungen im Internet“, sagte der hessische Generalstaatsanwalt Torsten Kunze in einer Erklärung.

Es gab keine unmittelbare Nachricht von Verhaftungen.

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