Die deutsche Wirtschaft befindet sich in einer Rezession, da das BIP um 2,2% sinkt

Deutsches Verbrauchervertrauen wird voraussichtlich sinken – GfK

Die deutsche Verbraucherstimmung wird voraussichtlich im Mai aufgrund zunehmender Coronavirus-Infektionen und verschärfter Sperrbeschränkungen nachlassen, teilte die Marktforschungsgruppe GfK am Mittwoch mit.

Der zukunftsgerichtete Konsumentenstimmungsindex der GfK wird voraussichtlich von minus 6,1 Punkten im April auf minus 8,8 Punkte im Mai sinken, da die Hoffnungen auf eine weitere Lockerung der Beschränkungen und eine Belebung des Verbrauchs deutlich gedämpft wurden. Vom Wall Street Journal befragte Ökonomen erwarteten einen Anstieg der Verbraucherstimmung auf minus 5,0 Punkte.

„Wie schon 2020 wird der Konsum in diesem Jahr keine Säule der Wirtschaft mehr sein“, sagte Rolf Buerkl, Verbraucherexperte bei der GfK. In den Jahren vor der Pandemie hatten die Konsumausgaben erheblich zum Wachstum der deutschen Wirtschaft beigetragen.

Die GfK verwendet Daten aus drei Teilindizes für den laufenden Monat, um eine Stimmungszahl für den kommenden Monat abzuleiten, in der die wirtschaftlichen Erwartungen, Einkommenserwartungen und Kaufneigungen gemessen werden.

Im April haben strengere Kontaktbeschränkungen die wirtschaftlichen und Einkommenserwartungen geprägt, während die Kaufneigung moderat gestiegen ist.

Die Einkommenserwartungen trugen erheblich zum Rückgang des Verbrauchervertrauens bei und fielen von 22,3 im März auf 9,3 im April. Die Einkommenserwartungen verloren fast alle Gewinne des Vormonats und erreichten ein 12-Monats-Hoch von 15,8 Punkten.

Aufgrund der späten Erholung des privaten Verbrauchs in diesem Jahr sehen viele Verbraucher auch eine schwächere Entwicklung in der Gesamtwirtschaft. Der Indikator für die wirtschaftlichen Erwartungen fiel daher nach Angaben der GfK auf 7,3 Punkte gegenüber 17,7 Punkten im März.

Die Kaufneigung widersteht jedoch nach wie vor der dritten Welle von Coronavirus-Infektionen, so die GfK. Der Indikator stieg von 12,3 im März auf 17,3 und stieg den dritten Monat in Folge an.

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“Die Erholung der Volkswirtschaft wird aufgrund der dritten Welle weiterhin zurückbleiben”, sagte Buerkl.

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