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Deutsches Personal-Startup Personio übertrifft in Fundraising-Runde Bewertung von 6 Milliarden US-Dollar

BERLIN (Reuters) – Das deutsche Personalsoftware-Startup Personio sagte am Dienstag, es habe 270 Millionen US-Dollar von Investoren aufgebracht, um bei der Entwicklung neuer Produkte zu helfen, da die Finanzierungsrunde seine Bewertung auf mehr als 6 Milliarden US-Dollar vervierfachte.

Die Runde wurde von Greenoaks Capital unter Beteiligung von Altimeter und Alkeon Capital angeführt, sagte Personio in einer Erklärung und fügte hinzu, dass auch bestehende Investoren wie Accel und Index Ventures daran teilgenommen hätten.

„Wir haben das Potenzial, einen Weltmarktführer für europäische HR-Software aufzubauen. Wir wollen zeigen, dass es nicht nur um SAP geht“, sagte Geschäftsführer Hanno Renner in einem Interview mit Reuters und bezog sich dabei auf das deutsche Software-Konzerngeschäft.

Personio, mittlerweile mit 6,3 Milliarden US-Dollar bewertet, wolle sich zunächst auf Europa konzentrieren, 2021 einen Umsatz im zweistelligen Millionen-Euro-Bereich erzielen, jedes Jahr um 100 % wachsen und irgendwann über eine Börsennotierung nachdenken, sagte Renner.

Der CEO fügte hinzu, dass das Unternehmen, das 5.000 Kunden in Deutschland und anderen europäischen Ländern hat, die eingeworbenen Mittel verwenden wird, um sein Portfolio um automatisierte Workflow-Anwendungen zu erweitern.

„Ein Programm kann zum Beispiel automatisch Abwesenheitsnotizen erstellen und Termine absagen, sobald ein Urlaubsantrag genehmigt wurde“, sagt Renner.

Personio wurde 2015 gegründet und erreichte Anfang 2021 eine Bewertung von 1,7 Milliarden US-Dollar und ist damit nach dem Frachttechnologieunternehmen Sennder das zweite deutsche Tech-Startup, das eine „Einhorn“-Bewertung von über 1 Milliarde US-Dollar für sich beansprucht.

Im laufenden Jahr sind in Deutschland mehr solcher Einhörner aufgetaucht als je zuvor, da europäische Software-Startups trotz des größeren Gegenwinds durch die Coronavirus-Pandemie stark auf Venture-Capital-Fonds angewiesen sind.

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(Berichterstattung von Nadine Schimroszik; Schreiben von Zuzanna Szymanska; Redaktion von Kirsten Donovan)

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