Deutsche Fluggesellschaft Lufthansa streicht mehrere Flüge wegen Omicron

Deutsche Fluggesellschaft Lufthansa streicht mehrere Flüge wegen Omicron

Die deutsche Fluggesellschaft Lufthansa will knapp 30.000 Flüge aus ihrem Winterflugplan streichen, darunter auch die Weihnachtszeit wegen der Verbreitung der omicron-Variante und der damit verbundenen Reisebeschränkungen, sagte Vorstandschef Carsten Spohr der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung.

„Von Mitte Januar bis Februar sehen wir einen starken Rückgang der Buchungen“, sagte er der Zeitung am Donnerstag und fügte hinzu, dass 33.000 Flüge etwa 10 % des Flugplans entsprächen.

Insbesondere die Lufthansa spüre die Abwesenheit von Passagieren aus Deutschland, Österreich, der Schweiz und Belgien, die besonders von der Pandemie betroffen seien, sagte Spohr.

Er sagte, die deutsche Fluggesellschaft hätte im Januar aufgrund der schwachen Nachfrage noch mehr Flüge gestrichen, wenn sie nicht die Vorschriften der Europäischen Union (EU) zur Nutzung von Slots hätte einhalten müssen. um unsere Start- und Landerechte zu garantieren“, sagte er.

„Während der Pandemie in fast jedem anderen Teil der Welt klimafreundliche Ausnahmen gefunden wurden, erlaubt die EU sie nicht in gleicher Weise“, sagte er. „Das schadet dem Klima und ist das genaue Gegenteil von dem, was die EU-Kommission mit ihrem ‚Fit for 55‘-Plan erreichen will.

Die Piloten sind krankgeschrieben

Ein Sprecher des Unternehmens sagte am Donnerstag, die deutsche Fluggesellschaft habe mehrere Interkontinentalflüge gestrichen, weil mehrere Piloten krankgeschrieben waren.

Ob die hohe Erkrankungsrate mit dem Coronavirus-Ausbruch zusammenhängt, der derzeit von der neuen Omicron-Variante angetrieben wird, sagte der Sprecher nicht. Er sagte, er sei sich der Art der Krankheit bei den Piloten nicht bewusst.

Besonders betroffen seien Flüge nach Boston, Houston und Washington zwischen dem 23. und 26. Dezember, sagte der Vertreter und erklärte, Flüge könnten einfacher gebucht werden.

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Das Unternehmen habe „einen sehr großen Puffer bereitgestellt. Dies reicht jedoch angesichts der extrem hohen Krankheitsrate nicht aus“, fügte er hinzu.

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