Dengue-Fieber am Gardasee: Das müssen Sie über die Krankheit wisse

Dengue-Fieber: Zwei Fälle am Gardasee gemeldet

Am Gardasee in Italien wurden innerhalb weniger Tage zwei Menschen mit dem Dengue-Fieber infiziert. Die Regierung hat umgehend Schutzmaßnahmen ergriffen, um eine weitere Ausbreitung des Virus zu verhindern. In den betroffenen Gemeinden wird nun verstärkt Insektizid eingesetzt, um die Tigermücke, die das Virus überträgt, zu bekämpfen.

Die Einwohner und Touristen werden aufgefordert, stille Gewässer zu meiden, da sich dort die Tigermücke gerne aufhält. Die Symptome des Dengue-Fiebers umfassen Fieber, Ausschlag, Kopf-, Glieder- oder Gelenkschmerzen sowie in seltenen Fällen innere Blutungen und Schockzustände.

Die meisten Fälle von Dengue-Fieber sind gut behandelbar, allerdings kann es auch zu schweren Verläufen und Todesfällen kommen. Daher ist es ratsam, einen zuverlässigen Mückenschutz zu verwenden, um sich vor einer Infektion zu schützen. Insbesondere für Personen, die häufig in Tropengebieten unterwegs sind, wird eine Impfung gegen das Dengue-Fieber empfohlen.

In Deutschland werden jährlich 600 bis 800 Fälle des Dengue-Fiebers gemeldet, die meisten davon importiert aus tropischen oder subtropischen Urlaubsländern. Bislang besteht keine Reisewarnung für den Gardasee, solange man auf einen guten Mückenschutz achtet. Es wird jedoch empfohlen, die aktuellen Entwicklungen und Empfehlungen der Gesundheitsbehörden aufmerksam zu verfolgen.

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