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Am deutschen Aktienmarkt geht es im Freitagshandel abwärts.

Der DAX eröffnete mit einem kleinen Minus von 0,22 Prozent bei 19.965,22 Punkten und rutscht aktuell weiter ab. Der TecDAX ging bei 3.118,52 Einheiten um 0,14 Prozent schwächer in den Handel. Auch er vergrößert momentan seinen Verlust.

Der DAX entfernt sich somit zum Wochenausklang deutlich von der 13.000-Punkte-Marke. Laut Experten mangele es ihm derzeit an Impulsen, um sie nachhaltig zu überwinden. “Um wirklich neues Aufwärtspotential zu eröffnen, müsste der DAX zunächst die 13.000 Punkte und dann sein Juli-Hoch bei 13.313 Punkten überwinden”, sagte Marktbeobachter Thomas Altmann von QC Partners. Die Zahl derer, die auf dem jetzigen Kursniveau neu einsteigen, sei jedoch recht begrenzt, sagte Altmann weiter.

Wirtschaftsdaten aus China belasten zudem die Stimmung, während die Impulse von Unternehmensseite zum Wochenausklagn rarer gesät sind und allenfalls aus der zweiten Börsenreihe kommen.

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Europas Märkte zeigen sich am Freitag schwächer.

Der EuroSTOXX 50 verlor zum Handelsstart 0,1 Prozent auf 3.339,33 Punkte und gibt aktuell weiter nach.

Weiterhin gibt es in den USA keine Einigung auf ein neues Konjunkturpaket, während Einzelhandelsdaten aus China die Stimmung auch international dämpfen. Vor dem Wochenende dürften zudem einige Positionen glattgestellt werden, sagen Marktkenner.

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Der US-Leitindex präsentierte sich am Donnerstag in Rot.

So eröffnete der Dow Jones schwächer und verblieb in der Verlustzone. Letztlich wies er einen Abschlag von 0,29 Prozent auf 27.896,72 Zähler aus. Dagegen konnte der Techwerteindex NASDAQ Composite klar zulegen: Er gewann 0,27 Prozent auf 11.042,50 Punkte.

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Nach den Vortagesgewinnen war erst einmal durchschnaufen angesagt. Für etwas Erleichterung sorgte jedoch, dass die wöchentlichen Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe stärker als erwartet abgenommen haben, was für eine Erholung der US-Wirtschaft spricht.

Für Enttäuschung sorgte andererseits, dass es bei den Verhandlungen über ein weiteres Corona-Hilfspaket zwischen Republikanern und Demokraten immer noch keine deutlichen Fortschritte gab.

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An den Börsen in Fernost ging es vor dem Wochenende überwiegend nach oben.

In Tokio beendete der Nikkei sie Sitzung mit einem Plus von 0,17 Prozent bei 23.289,36 Punkten.

Auf dem chinesischen Festland gewann der Shanghai Composite nach einem zunächst lustlosen Handel doch noch kräftig hinzu und steig bis zum Handelsschluss um 1,19 Prozent auf 3.360,10 Einheiten. Daneben verabschiedete sich der Hang Seng in Hongkong nach zwischenzeitlichen Gewinnen um 0,19 Prozent schwächer bei 25.183,01 Zählern ins Wochenende.

Am Wochenende finden Gespräche zwischen den USA und China statt. Anleger setzten nach Äußerungen von Nancy Pelosi, Sprecherin des US-Repräsentantenhauses, offenbar nicht mehr auf eine schnelle Einigung, was zu Verlusten im frühen Freitagshandel führt. Konjunkturdaten zur Industrieproduktion und zum Einzelhandel in China wurden daneben zunächst verhalten aufgenommen, dann im Sitzungsverlauf aber doch noch positiv interpretiert. Händler bezeichneten die Werte zwar als Dämpfer für die Hoffnung auf eine schnelle Konjunkturerholung, allerdings würden sie nichtsdestotrotz zeigen, dass sich die chinesische Wirtschaft erhole.

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Korbinian Geissler

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