As part of ESA’s European Large Logistics Lander plans, the agency is considering plans for a spherical lunar cave probe.

Das von Deutschland geführte Team bietet eine sphärische Sonde zur Erkundung von Mondhöhlen an

Die DAEDALUS-Sonde muss vor dem Abnehmen in eine Mondgrube abgesenkt werden, um unabhängig zu erkunden Bildnachweis: Julius-Maximilians-Universität

Im Rahmen der größeren Studie der Europäischen Weltraumorganisation über Mondhöhlen-Missionskonzepte schlägt ein von Deutschland geführtes Team die Verwendung einer kugelförmigen Sonde vor, die vor der Landung in eine Mondgrube abgesenkt werden soll.

Die von der Julius-Maximilians-Universität in Würzburg koordinierte Entwurfsstudie zum Abstieg und zur Erforschung der tiefen Autonomie von unterirdischen Mondstrukturen (DAEDALUS) war eine von drei von der ESA für die Integration in die Pläne der Agentur für die wichtigsten europäischen Logistikebenen ausgewählten Studien (EL3).

Der EL3 8.500-Kilogramm-Lander befindet sich derzeit noch in der Studienphase und ist für eine Reihe verschiedener Missionen ausgelegt. Die Auswahl der ersten Nutzlast, die an Bord des Landers befördert werden soll, ist für 2022 geplant.

Bei Auswahl dieser Option würde ein Kran an Bord des EL3-Landers die DAEDALUS-Sonde in eine Mondgrube absenken, die an einem Haltegurt befestigt ist. Während des Abstiegs würde ein Lidarsystem an Bord der Sonde verwendet, um ihr Inneres abzubilden. Die Sonde würde auch Temperatur- und Strahlungsniveaus messen, Daten, die den Weg für die Verwendung von Höhlen als natürliche Abwehr gegen Strahlung, Mikrometeoriten und Oberflächentemperatur für einen Lebensraum für frühe Mondforscher ebnen könnten.

Sobald die Sonde den Boden der Grube erreicht, wird die Sonde von ihrem Haltegurt gelöst, um sie unabhängig zu erkunden. Das Kabel würde dann als Wi-Fi-Empfänger fungieren, der es DAEDALUS ermöglicht, seine Ergebnisse aus der Grube weiterzuleiten.

Die Mission bestimmt nicht nur, ob Mondhöhlen für den Bau von Lebensräumen verwendet werden können, sondern gibt uns auch einen ersten Einblick in Mondgruben, von denen angenommen wird, dass sie “Oberlichter” in Lavahöhlen sind. Diese Höhlen wären von großem wissenschaftlichen Interesse und könnten möglicherweise sogar Ablagerungen von Wassereis verbergen.

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Neben der Julius-Maximilians-Universität umfasst die DAEDALUS-Designstudie Beiträge der Jacobs University of Bremen in Deutschland und der CISAS in Italien, der University of Padua, des INAF-Astronomical Observatory of Padua und der VIGEA Virtual Geographic Agency in Reggio Emilia und die CIRA Space Exploration Department of Technologies.

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