Coronavirus: Merkel verspricht, die deutsche Wirtschaft zu unterstützen  Nachrichten |  DW

Coronavirus: Merkel verspricht, die deutsche Wirtschaft zu unterstützen Nachrichten | DW

Bundeskanzlerin Angela Merkel versicherte den Unternehmen am Samstag, dass sie während der teilweisen Sperrung der zweiten Welle, die nächste Woche beginnt, zusätzliche Unterstützung erhalten werden.

In ihrem wöchentlichen Video-Podcast sagte Merkel, dass bis zu 10 Milliarden Euro für Bereiche der Wirtschaft verfügbar sein würden, die von den neuen Coronavirus-Beschränkungen betroffen sind.

Seine Kommentare kommen daher, dass Tausende von Unternehmen eine lange Winterperiode möglicherweise nicht überleben, nachdem sie trotz beispielloser staatlicher Unterstützung bereits Schwierigkeiten hatten, mit der ersten Welle der Pandemie fertig zu werden.

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“Unternehmen und Unternehmen, die während der aktuellen Krise unverschuldet Probleme hatten, werden nicht allein gelassen”, sagte Merkel. “Wir wollen schnell und ohne Bürokratie helfen.”

Sie sagte, die Regierung werde “weiterhin alles Notwendige tun, um die Belastung der Wirtschaft und damit auch der Arbeitsplätze und unseres Wohlstands durch die Pandemie zu begrenzen und gleichzeitig die Gesundheit von uns allen zu schützen.”

Wirtschaftsführer werden den Kanzler grillen

Merkel wird sich am Mittwoch mit großen Arbeitgebern und Branchenverbänden treffen, um zu diskutieren, “wie wir die Auswirkungen der Krise weiter abfedern können”.

Letzte Woche kündigte die Bundeskanzlerin eine teilweise monatelange landesweite Sperrung an, um zu versuchen, einen Anstieg der Coronavirus-Infektionen einzudämmen, der das Gesundheitssystem zu überwältigen droht.

Ab Montag müssen die deutschen Einwohner wieder von zu Hause aus arbeiten. Wenn möglich, werden Restaurants, Bars und andere Unterhaltungsstätten geschlossen und unnötige Reisen werden dringend empfohlen.

Das Land verzeichnete am Samstag eine weitere Rekordzahl an täglichen Infektionen und meldete 19.059 Fälle in den letzten 24 Stunden.

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Zahlen, die vom Robert Koch-Institut (RKI) zur Bekämpfung der Krankheit veröffentlicht wurden, zeigten, dass im vergangenen Monat fast tausend Menschen gestorben sind, was die Zahl der Todesopfer auf 10.452 erhöht.

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Neue Proteste vor der Sperrung

Am Samstag fanden Proteste gegen die anhaltenden Coronavirus-Bremsen in Dresden, Karlsruhe, Darmstadt, Düsseldorf, Braunschweig und München statt.

Die Organisatoren der Dresdner Kundgebung – eine Gruppe namens Lateral Thinking – sagten, mehrere tausend Demonstranten seien aufgetaucht.

Da nur 1.000 Personen registriert waren, wurde versucht, Personen zu zerstreuen, von denen viele keine Masken trugen.

In Karlsruhe nahmen rund 900 Menschen an einer ähnlichen Kundgebung teil, die die Polizei zu schließen drohte, nachdem die Teilnehmer wiederholt gegen die Richtlinien zur sozialen Distanzierung verstoßen hatten.

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Die Münchner Theatermitarbeiter haben eine menschliche Kette geschaffen, um die Ernsthaftigkeit der Auswirkungen der Maßnahmen auf ihre Arbeit hervorzuheben.

Sie hielten Bänder, um soziale Distanz zu gewährleisten, und betonten, dass sie die Notwendigkeit der Beschränkungen nicht in Frage stellten, sondern auf die Bedürfnisse des Kunstsektors aufmerksam machten.

Politiker haben gewarnt, dass eine Verlängerung des sogenannten Lockdown-Lichts bis Dezember nicht ausgeschlossen werden könne.

“Es ist sehr, sehr schwierig, langfristige Prognosen zu erstellen”, sagte Bundeskanzler Helge Braun gegenüber der Zeitung. Bild.

mm / nm (AFP, dpa)

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