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Corona in Deutschland: Aktuelle Zahl der Neuinfektionen – Reproduktionszahl über kritischem Wert  

Corona in Deutschland: Aktuelle Zahl der Neuinfektionen - Reproduktionszahl über kritischem Wert  

Die Corona-Pandemie ist in Deutschland noch spürbar. Die Corona-Infektionen wachsen. Der R-Wert ist im kritischen Bereich. Doch Berlin lockert die Regeln für Restaurants.    

  • Weiterhin sind die Auswirkungen der Corona-Pandemie* in Deutschland spürbar.
  • Das Robert Koch-Institut meldet erneut eine Reproduktionszahl, die über dem kritischen Wert liegt.
  • In Berlin freut sich die Gastronomie über eine Lockerung (Update vom 21. Juli, 14.01 Uhr) 
  • Hier finden Sie die grundlegenden Fakten zum Coronavirus* und eine Karte mit den aktuellen Fallzahlen in Deutschland.

Update vom 21. Juli, 20.16 Uhr: Die Zahl der nachweislich mit dem Coronavirus infizierten Personen ist in Baden-Württemberg auf mindestens 36.566 gestiegen. Das waren 64 mehr als am Vortag, wie das Sozialministerium am Dienstag in Stuttgart mitteilte (Datenstand: 16 Uhr). Etwa 33.983 Menschen gelten als genesen. Derzeit seien geschätzt 745 Menschen im Land mit dem Virus infiziert, hieß es. Die Zahl der Corona-Toten gab die Behörde weiterhin mit 1838 an.

Die Reproduktionszahl wurde vom Robert Koch-Institut für Baden-Württemberg mit 0,94 angegeben. Damit liegt der R-Wert unterhalb des Bundesdurchschnitts (siehe vorheriges Update).

Coronavirus in Deutschland: Reproduktionszahl fällt – liegt aber weiter über 1

Update vom 21. Juli, 18.42 Uhr: Neue Zahlen vom Robert-Koch-Institut. Laut soeben veröffentlichtem Lagebericht sinkt die Reproduktionszahl von 1,15 auf 1,04. Damit fällt der R-Wert zwar den dritten Tag hintereinander, liegt aber weiterhin über der kritischen Marke von 1,0.

Auch das geglättete 7-Tage-R fällt weiter, von 1,13 auf 1,04. Die Angaben beziehen sich auf den Datenstand vom 21. Juli, 0 Uhr. 

Coronavirus in Deutschland: Berlin lockert Abstandsregeln für Restaurants

Update vom 21. Juli, 14.01 Uhr: Berlin lockert die Abstandsregeln für Gaststätten. Die Abstandsregeln von 1,50 Metern zwischen den Tischen bleibt bestehen, doch bis zu sechs Personen dürfen an einem Tisch sitzen, auch wenn der 1,50 Meter Abstand nicht eingehalten werden kann. Die Infektionsschutzverordnung soll entsprechend geändert werden, berichtet tagesspiegel.de. Die neuen Regeln sollen am Samstag in Kraft treten.  

Clärchens Ballhaus ist seit Juli wieder geöffnet. Jetzt lockert Berlin die Abstandsregeln in Restaurants.

© dpa / Jörg Carstensen

 

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Coronavirus in Deutschland: RKI meldet 5155 aktive Corona-Fälle

Update vom 21. Juli, 12.41 Uhr: In Deutschland sind nach Angaben der Statistik desRobert-Koch-Instituts (RKI) 5155 Corona-Fälle aktiv. „Das ist der höchste Wert seit fast zwei Wochen“, twittert Olaf Gersemann, Ressortleiter Wirtschaft bei der Welt. Ein Blick in die RKI-Tagesstatisik zeigt, dass Bayern 97 neue Corona-Falle und Nordrhein-Westfalen 138 gemeldet haben. In Baden-Württemberg ist es im Vergleich zum Vortag ein Plus von 150. Allerdings haben die Gesundheitsämter in den vergangenen Tagen wohl keine Daten übermittelt. 

Coronavirus in Deutschland: RKI meldet 522 Neuinfektionen

Erstmeldung vom 21. Juli 2020

Berlin – Auch wenn eine erste Hochphase neuer Corona-Infektionen in Deutschland überwunden scheint, meldet das Robert Koch-Institut (RKI) weiterhin täglich neue Fälle. Am 21. Juli registrierte die Forschungseinrichtung 522 Neuinfektionen. Absolut steckten sich somit bisher 202.345 Menschen an.

Coronavirus in Deutschland: Reproduktionszahl überschreitet kritischen Wert

Die Reproduktionszahl R*, die angibt, wie viele weitere Menschen ein Infizierter ansteckt, liegt laut dem RKI am 20. Juli bei 1,15. Der R-Wert gibt Auskunft über das Infektionsgeschehen vor etwa eineinhalb Wochen. Ziel ist es die Zahl unter eins zu halten, da somit die Zahl der Neuinfektionen abnimmt.

Zusätzlich berechnet das RKI, das sich als eine wichtige Instanz in der Erforschung des Coronavirus* erwiesen hat, den Siebe-Tage-R-Wert. Dieser Koeffizient bezieht sich auf einen längeren Zeitraum und unterliegt daher weniger tagesaktuellen Schwankungen. Der Koeffizient beschreibt das Infektionsgeschehen der letzten acht bis 16 Tage. Für die Datenlage vom 20. Juli schätzt das Robert Koch-Institut den Wert auf 1,13

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Corona-Warn-App soll die Verbreitung des Virus in Deutschland eindämmen

Um die Ausbreitung des Coronavirus weiter einzudämmen, hat die Bundesregierung in eine Smartphone-App investiert. Die Corona-Warn-App registriert Begegnungen von Menschen und ermöglicht somit Nachverfolgung und Warnung, wenn ein App-Nutzer positiv getestet wurde.

Über 16 Millionen mal wurde die Corona-Warn-App der Bundesregierung heruntergeladen.

© dpa / Oliver Berg

Wie das Robert Koch-Institut, das die App herausgegeben hat, am Montag (20. Juli) meldete, wurde die Anwendung bisher 16,1 Millionen mal heruntergeladen. Alle, die die App nutzen, würden einen wichtigen Beitrag zur weiteren Eindämmung der Pandemie leisten, so das RKI.

Die App bietet die Möglichkeit, ein positives Corona-Testergebnis zu melden. Jene App-Nutzer, die im kritischen Zeitraum mit der positiv getesteten Person in Kontakt waren, werden automatisch benachrichtigt. Sämtliche Datenübermittlungen behandelt die Anwendung anonymisiert. Laut RKI meldeten bisher 513 Infizierte ihr positives Testergebnis über die Corona-Warn-App. (lb mit dpa) *Merkur.de ist Teil des Ippen-Digital-Netzwerks

Rubriklistenbild: © dpa / Oliver Berg

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Korbinian Geissler

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