Brisanter Bericht über mutmaßliches Treffen von AfD-Chef Chrupalla – Neue Details bekannt

AfD-Chef Tino Chrupalla hat auf Vorwürfe über seine Teilnahme an einem geheimen Treffen in Potsdam mit einer provokanten Reaktion reagiert. Er gibt an, sich an nichts erinnern zu können und macht einen Vergleich mit Bundeskanzler Olaf Scholz, der sich ebenfalls an nichts erinnern könne. Diese Behauptung wird jedoch durch einen Dankesbrief widerlegt, der Chrupallas Teilnahme an einem Treffen in Düsseldorf im Jahr 2021 bestätigt, bei dem Geld für rechtsextreme Projekte beschafft wurde. Das Treffen ist als „5. Düsseldorfer Runde“ bekannt. Der Spiegel berichtet über die Vorwürfe und bezieht sich auf ein von Anonymous geleaktes Dokument, das Chrupallas Teilnahme an dem Treffen bestätigt. Sowohl Chrupalla als auch die AfD-Bundespartei haben auf die Anfrage des Spiegels nicht geantwortet.

Der Berliner Politikwissenschaftler Hajo Funke warnt vor dem völkischen Flügel der AfD, angeführt von Björn Höcke und Maximilian Krah. Funke betont, dass Politiker wie Höcke und Krah den Ton in der Partei angeben und nicht die Co-Vorsitzenden Alice Weidel und Tino Chrupalla. Höcke strebt nach Macht und möchte mitregieren, allerdings nicht als Juniorpartner in einer Koalition. Bereits vor Jahren äußerte Höcke eine „wohltemperierte Grausamkeit“ gegenüber Menschen, die nach seiner Vorstellung nicht in Deutschland leben sollten. Funke ruft Demokraten dazu auf, sich gegen die AfD zu vereinen, um der Partei langfristig keine Chance auf die Macht zu geben.

(Die Wortanzahl beträgt 256 Wörter)

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