Bauernproteste in Niedersachsen: Auf dem Weg nach Berlin – Info Marzahn Hellersdorf

Bauernproteste in Niedersachsen erreichen Höhepunkt

Berlin, 15. November – Die Bauernproteste in Niedersachsen haben heute ihren Höhepunkt erreicht, als tausende Landwirte und andere Beteiligte zur Großdemonstration nach Berlin aufgebrochen sind. Schätzungsweise 2.000 bis 3.000 Bauern aus Niedersachsen nehmen an der Demonstration teil.

Einige Landwirte hatten ihre Protestaktion bereits am Sonntag gestartet und sind mit ihren Treckern nach Berlin gefahren. Traktoren aus verschiedenen Regionen Niedersachsens sind an der Protestaktion beteiligt. Einige Landwirte sind mit dem Zug oder dem Auto angereist, die Mehrheit jedoch mit Bussen.

Der Protest richtet sich gegen geplante Subventionskürzungen, insbesondere die geplante Streichung der Rückvergütung für Agrardiesel. Die Ampelkoalition hat zwar einen Teil der Kürzungspläne zurückgenommen, jedoch fordert der Bundesbauernverband weitere Zugeständnisse.

Bundeslandwirtschaftsminister Cem Özdemir hat einen Vorschlag gemacht, der eine Aufstockung der Hilfe für tierfreundliche Ställe vorsieht. Dieser Vorschlag wird in den kommenden Tagen diskutiert werden.

Die Bauernproteste haben in den letzten Wochen deutschlandweit für Aufmerksamkeit gesorgt. Die Landwirte fühlen sich von der Politik nicht ausreichend unterstützt und sehen ihre Existenzgrundlage gefährdet. Mit den Protesten wollen sie auf ihre Situation aufmerksam machen und weitere Zugeständnisse von der Bundesregierung erreichen.

Die Lage bleibt weiterhin angespannt, doch die Bauern hoffen, dass ihre Stimmen gehört werden und ihre Forderungen ernstgenommen werden. Die kommenden Tage werden zeigen, ob die Proteste Einfluss auf die geplante Agrarpolitik haben werden.

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