Angst vor Massenprotesten: Kreml warnte seinen Geheimdienst vor Nawalnys Beerdigung – Tagesspiegel Becomes: Besorgnis über Massenproteste: Kreml warnte seinen Geheimdienst vor Nawalnys Beerdigung – Tagesspiegel

Tausende Menschen haben sich am vergangenen Wochenende in Moskau versammelt, um von dem getöteten Oppositionspolitiker Alexey Nawalny Abschied zu nehmen. Die Trauerfeier fand an der Kirche und am Friedhof Borissowskoje statt, wo Nawalny beigesetzt werden sollte. Während viele Trauernde friedlich Abschied nahmen, wurden auch laute Rufe nach Gerechtigkeit laut. So skandierten einige „Putin ist ein Mörder!“ und „Russland ohne Putin“.

Angehörige, Unterstützer und Menschenrechtler werfen dem russischen Präsidenten die Ermordung seines politischen Gegners vor. Trotz des massiven Polizeiaufgebots kamen Menschen aus ganz Russland, um an der Beerdigung Nawalnys teilzunehmen. Die Sicherheitskräfte des Kremls waren angewiesen, mögliche Massenproteste rund um die Beerdigung zu fürchten.

Die Beerdigung von Alexey Nawalny wurde als Stresstest für die russischen Behörden angesehen. Es bestand die große Sorge, dass es zu ähnlichen Massenprotesten wie bei der Gedenkfeier für Andrej Sacharow im Jahr 1989 kommen könnte. Putins Propagandaapparat erhielt genaue Anweisungen, wie er sich rund um die Beerdigung von Nawalny verhalten sollte.

Am Tag der Beerdigung Nawalnys gab es landesweit Traueraktionen und Dutzende Festnahmen, darunter mehr als 100 in 20 Städten, allein etwa 20 Menschen in Nowosibirsk. Die Reaktionen auf Nawalnys Tod zeigen die angespannte politische Situation in Russland und werfen international weiterhin Fragen auf.

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