AfD-Kandidaten für Europawahl: Wofür Krah, Bystron, Aust und Anderson stehen

Die AfD hat kürzlich ihre Spitzenkandidaten für die Europawahl vorgestellt und dadurch gezeigt, wie weit rechts die Partei heute steht. Laut Verfassungsschutzchef Haldenwang haben moderatere Köpfe kaum eine Rolle gespielt. Stattdessen wurde der 46-jährige Jurist Maximilian Krah mit fast zwei Dritteln der Delegiertenstimmen zum Spitzenkandidaten gewählt. Krah steht für eine harte Linie gegenüber Zuwanderern und betrachtet sie als großes Übel. Doch auch die anderen AfD-Kandidaten stellen klar, wie weit rechts die Partei steht und welche Reden man von ihnen in Straßburg und Brüssel erwarten kann.

Petr Bystron aus Bayern, der auf Platz zwei steht, wettert gegen „Globalisten“ und behauptet, dass eine Abschaffung des Bargelds drohe. Rene Aust aus Thüringen, der auf Platz drei steht, bezeichnet sich selbst als glühenden Gegner der Masseneinwanderung und setzt sich aktiv für Migrationsgegner ein. Die EU-Abgeordnete Christine Anderson auf Platz vier bedient Verschwörungsmythen und fordert sogar den sofortigen EU-Austritt. Es ist also klar, dass die AfD-Kandidaten mit ihren rechten Positionen die Partei auf europäischer Ebene vertreten und ihre Ansichten in Straßburg und Brüssel verbreiten wollen.

Bei der Aufstellung der Kandidaten spielten Vertreter des gemäßigteren Lagers kaum eine Rolle. Dies verdeutlicht den aktuellen rechtsnationalen Kurs der Partei. Die Spitzenkandidaten zeigen allesamt, dass die AfD weiterhin eine Partei ist, die sich gegen Einwanderung, Globalisierung und die EU ausspricht. Ihre Ansichten und Reden werden in den kommenden Monaten sicherlich für Diskussionen und Kontroversen sorgen.

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